Die LED: ein Licht revolutioniert die Welt

Wer hat die LED erfunden? Was versteht man unter einer LED? Wir beantworten diese und viele weitere Fragen

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Die LED ist überall! Aufgrund der Grösse, der langen Lebensdauer und verschiedenen Farbspektren ist das kleine Lämpchen kaum noch aus unserem Alltag wegzudenken. Kurzum: Das kleine Licht revolutioniert die Welt. Dabei ist die LED gar nicht so neu: Die Geschichte reicht mittlerweile bis in das Jahr 1907 zurück, in welchem erstmals durch den Engländer Henry Joseph Round entdeckt wurde, dass bestimmte Stoffe unter elektrischer Spannung leuchten können. Dies war ein wichtiger Meilenstein in der Geschichte der LED, der jedoch bis zur Mitte des 20. Jahrhundert in Vergessenheit geriet.

Doch warum ist die LED so revolutionär und was verbirgt sich hinter den kleinen Lämpchen, welche unsere heutige Welt so verändern? Wir verraten es gerne.


Die geschichtliche Entwicklung der LED

Nachdem der Engländer Henry Joseph Round seine Entdeckung damals im Jahre 1907 ad acta legte, befassten sich seitdem verschiedene Wissenschaftler weltweit mit der Technologie. Doch erst in den Fünfzigerjahren, mit der Revolution der Halbleiterphysik, erfuhr die Entdeckung der LED einen Schub nach vorne. Die Geburtsstunde der industriell gefertigten LED markiert das Jahr 1962: Der Amerikaner Nick Holonyak entwickelte die erste rote Lumineszenzdiode. Seitdem wurden weltweit in verschiedenen Labors die unterschiedlichen Farbspektren untersucht und erweitert. Auch erfuhr die LED hinsichtlich Effizienz und Leistung eine Verbesserung. Im Jahr 2006 erreichte die LED dann durch Tests im Labor eine höhere Lichtausbeute als die herkömmlichen Leuchtmittel – und der Grundstein für die Revolution der LED war gelegt.



Die LED: Wie sieht ihre Funktionsweise aus und welche Vorteile bietet sie? Funktionsweise und Vorteile einfach

Die LED, auch lichtemittierende Leuchtdiode genannt, besteht aus einer Anode und Kathode. Doch wie sieht ihre Funktionsweise aus? Über einen Draht sind diese beiden Elemente miteinander verbunden. Hierüber fliesst auch die gewünschte Energie, um die LED zum Leuchten zu bringen. Auf der Kathode sitzt die Reflektorwanne mitsamt einem Chip. Dieser Chip ist ein Halbleiterkristall, welcher durch den Fluss der Energie reagiert und diese Energie dann in sichtbares Licht verwandelt. Der Chip mitsamt Reflektorwanne ist von einer Kunststofflinse umhüllt. Diese regelt die Lichtausbeute und auch den Strahlungswinkel der LED. Durch den Aufbau der Lichtquelle ergeben sich die folgenden Vorteile:

  • energieeffizient: Im Vergleich zu herkömmlichen Leuchtmitteln wie etwa der Glühbirne verbraucht die LED bis zu 80 % weniger Energie.
  • Langlebigkeit: Leuchten mit LED-Technik sind extrem langlebig. Dabei variiert die Lebensdauer der Lichtquelle zwischen 15.000 und 60.000 Stunden. Und auch nach dieser Zeit ist nicht Schluss: Die LEDs verlieren lediglich an der vollen Leuchtkraft, leuchten aber gedimmt weiter.
  • kaum Wärmeentwicklung: Während Glühbirne, Halogenleuchte und Co. eine gewisse Hitze während ihrer Leuchtzeit entwickeln, bleibt die LED meist handwarm und kann auch während der Benutzung angefasst werden.
  • vielfältige Lichtvarianten: Auch das vielfältige Lichtspektrum und die unterschiedlichen Farbvarianten sprechen für die Anschaffung einer LED. Ob nun Warmweiss, Universalweiss, Rot, Violett oder Blau – die LED bietet die unterschiedlichsten Lichtvarianten.
  • robust: Trotz der kleinen Grösse von etwa 5 Millimetern sind LEDs unempfindlich Stössen oder Vibrationen gegenüber. Auch ein Herunterfallen des Leuchtmittels ist nicht dramatisch.
  • umweltfreundlich: Im Hinblick auf die Langlebigkeit, die Energieeffizienz und die robuste Bauweise des Leuchtmittels ist die LED sehr umweltfreundlich. Zudem kommen die Leuchtmittel ohne hochgiftige Substanzen aus und können über den Elektroschrott entsorgt und auch wiederverwendet werden.

Welche LED-Arten gibt es?

Es gibt grundsätzlich zwei verschiedene LED-Arten. Diese unterscheiden sich minimal im Aufbau, dies hat aber einen grossen Effekt auf die Anwendungsweise. Prinzipiell wird zwischen SMD LED und COB LED unterschieden.

Die SMD LED können aufgrund ihrer geringen Grösse auf wenig Raum eingesetzt werden. Dies erlaubt die Bauweise, bei dem die LED mitsamt Kühlkörper auf eine Platine gelötet wird. Diese flache und komprimierte Bauform macht dieses Leuchtmittel vielseitiger im Einsatz. So lassen sich beispielsweise SMD LEDs auf LED-Streifen finden.

Die COB LED ist kraftvoller und leistungsstärker. Hierfür wird die LED direkt auf der Platine verlötet, muss aber zusätzlich noch mit einer Epoxylinse verkapselt werden. Dies erlaubt jedoch, dass der Abstrahlwinkel des Leuchtmittels flexibel gestaltet werden kann, weshalb die COB LED ihre Anwendung in dekorativen Lampen, Deckenleuchten und Lichtstrahlern findet.